Mitarbeiterzufriedenheit steigern: 5 einfache Mittel!

Die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter ist heutzutage von vielen Faktoren abhängig. Der Umgang mit modernen Technologien im Unternehmen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Meinung der Arbeitnehmer über ihren Arbeitgeber. Die Mitarbeiter sind es gewohnt, mit ihren Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops im privaten Bereich reibungslos arbeiten zu können. Diese Erwartungshaltung wird auf den Arbeitgeber übertragen und hat bei negativen Differenzen Auswirkungen auf die Motivation, die Produktivität und das Ansehen des Mitarbeiters auf das Unternehmen. Es gilt daher die Mitarbeiterzufriedenheit mit einem stetigen Employees Experience Management zu steigern, woran die IT-Abteilung wiederrum einen erheblichen Anteil hat.

5 einfache Mittel um die Mitarbeiterzufriedenheit steigern

1. Reibungslosen Zugriff auf alle Daten und Anwendungen ermöglichen

Viele Mitarbeiter arbeiten nur noch einen Teil ihrer Arbeitszeit tatsächlich im Büro, sondern erledigen die Aufgaben im Home Office, auf dem Weg zum Kunden oder auch beim Kunden selbst. Wird die tägliche Arbeit dadurch gestört, dass kein reibungsloser Zugriff auf alle benötigten Daten und Anwendungen gewährleistet wird, hat das einen erheblichen Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Unternehmen und insbesondere IT-Abteilungen müssen daher dafür sorgen, dass der Zugriff auf die Daten und Anwendungen unproblematisch, schnell und sicher ermöglicht wird. Wichtig dabei ist, dass der Zugriff End-Gerät unabhängig stattfinden muss. Denn nicht selten wird unterwegs mit einem Smartphone oder Tablet gearbeitet und zu Hause oder im Büro mit dem Laptop oder einem anderen Thin-Client. Die Daten müssen in diesem Fall auf allen End-Geräten mit der jeweils aktuellen Version verfügbar sein, ohne dass Kopiervorgänge beispielsweise über USB-Sticks vorgenommen werden müssen.

Um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, lohnt es sich daher synchronisierte Plattformen wie Cloud Dienste zu nutzen, welche sich automatisch bei einer bestehenden Internetverbindung aktualisieren. Dadurch wird dem Mitarbeiter komfortable Umgebung bereitgestellt, in der er unterwegs mit einem End-Gerät arbeiten und an anderen Orten mit unterschiedlichen End-Geräten weiterarbeiten kann, ohne dass Daten aufwändig hin und her kopiert werden müssen. Darüber wird je nach Speicherort der Daten auch die notwendige Sicherheit gewährleistet.

2. Hohe Performance der eingesetzten Anwendungen gewährleisten

Um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, lohnt es sich jedoch nicht nur einen ortsunabhängigen Zugriff zu ermöglichen. Die Perfomance, vor allem die Geschwindigkeit, mit der auf die Daten und Anwendungen zugegriffen werden kann, ist von zentraler Bedeutung. Mitarbeiter sind heutzutage aus dem privaten Bereich gewohnt modernste End-Geräte zu nutzen, die mit hoher Geschwindigkeit und auch beim gleichzeitigen Ausführen verschiedener Anwendungen nicht an ihre Grenzen stoßen. Selbst kurze Ladezeiten wirken sich bei vielen Anwendern auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus.

Außerdem gibt es einen großen Anteil an Mitarbeitern, die viel Wert auf eine moderne technische Ausstattung legen. Wurde vor einigen Jahren noch viel Wert auf einen großen Firmenwagen gelegt, sind heutzutage modernste Smartphones und weitere Technologien die neuen bevorzugten Statussymbole. Die neusten Technologien sind jedoch nur so gut, wie die eingesetzten Systeme dahinter. Unternehmen sollten daher nicht die Bedeutung von einer guten Performance der IT-Infrastruktur in Hinblick auf die Mitarbeiterzufriedenheit unterschätzen.

3. Ortsunabhängige Austauschmöglichkeiten schaffen

Menschen sind „Herdentiere“! Niemand ist gerne alleine und auch wenn flexible Arbeitsplatzmodelle wie Home Office sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, streben Mitarbeiter nach fachlichem aber auch persönlichen Austausch mit Kollegen. Findet keine Kommunikation zwischen den Kollegen statt, wirkt sich das auf jeden Fall negativ auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Arbeitgeber sollten sich daher die Frage stellen wie trotz größerer Distanzen die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern gestärkt werden kann.

Firmenevents sind selbstverständlich immer eine gute Lösung, finden jedoch in der Regel nur wenige Male im Jahr statt und sind somit lediglich punktuelle Kontaktmöglichkeiten. Der Kontakt über das Telefon ermöglicht zwar einen kontinuierlichen jedoch relativ unpersönlichen Austausch. Daher lohnen sich intermediale Kommunikationsformen, bspw. Skype for Business, bei denen über eine integrierte Videoübertragung die räumliche Distanz noch besser überbrückt werden kann. Über Skype und weitere Lösungen können gleichzeitig Daten ausgetauscht werden, was die ortsunabhängige Teamarbeit fördert. Mitarbeiterzufriedenheit steigern über ortsunabhängige Austauschmöglichkeiten hat zudem noch weitere positive Effekte:

  • Innovationen werden durch standortunabhängige Kompetenzteams gefördert.
  • Interner fachlicher Austausch erweitert den Wissenshorizont der Mitarbeiter.
  • Die Identifikation zum Unternehmen wird durch bessere Kontaktmöglichkeiten zu Kollegen gefördert.

4. Sicherheit nicht dem Mitarbeiter überlassen

Datensicherheit ist heutzutage wichtiger denn je. Es gibt zahlreiche Berichte über steigende Cyberangriffe und insbesondere seit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), drohen Unternehmen extrem empfindliche Strafen, sollte gegen Richtlinien verstoßen werden. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass kein unbefugter Zugriff auf (persönliche) Daten stattfindet. Diese Verantwortung sollte aus zwei gründen nicht auf den einzelnen Mitarbeiter übertragen werden. Erstens ist ein Großteil der Mitarbeiter nicht mit den geltenden Datenschutz Regularien vertraut und zweitens nimmt es viel Zeit ein, wenn der Mitarbeiter jedes Mal prüfen muss, ob die Daten nun an einem (virtuellen) Ort abgelegt werden dürfen oder nicht. Es lässt sich mit kleinen „Eingriffen“ die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, indem sicherheitsrelevante Themen vom Mitarbeiter ferngehalten werden.

Was Daten und Anwendungen anbelangt, ist es heutzutage kein Problem über remote oder virtuelle Desktops, Cloud Lösungen oder VPN Zugänge dem Mitarbeiter Möglichkeiten zu bieten von überall aus zu arbeiten, ohne dass Daten das eigene Rechenzentrum verlassen. Schwieriger wird es häufig wenn Unternehmen eine Bring-Your-Own-Device (BYOD) Strategie verfolgen, die wiederum von vielen Mitarbeitern gewünscht ist. Insbesondere hinsichtlich persönlicher Daten, ist es für die IT-Abteilung schwierig nachzuverfolgen, ob persönliche Daten von beruflichen Kontakten ohne Einwilligung von Drittanbietern genutzt werden. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Nutzung von WhatsApp. Bei dem Messenger Dienst werden automatisch alle Kontakte aus dem Adressbuch in der Anwendung weiterverarbeitet, was einen Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Es besteht jedoch die Möglichkeit über Container-Lösungen isolierte Bereiche auf dem privaten Smartphone einzurichten, die vom Unternehmen aus gemanaged werden können. Außer auf diesen Container hat der Arbeitgeber jedoch keine weiteren Zugriffsrechte, wodurch die Privatsphäre des Arbeitnehmers weiterhin geschützt bleibt. Solche Container Lösungen haben zudem den Vorteil, dass sie intuitiv zu bedienen sind und daher bei der Nutzung keinen zusätzlichen Aufwand für den Mitarbeiter bedeuten.

5. Individuelle Lösungen als Wertschätzung für den Mitarbeiter

Jeder Mitarbeiter arbeitet auf unterschiedliche Art und Weise. Wie in allen Lebensbereichen ist es daher wichtig auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Unternehmen sollten nicht mehr nach dem Prinzip „One-for-All“ agieren, sondern neue technologische Fortschritte wie künstliche Intelligenz dazu nutzen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Sammelt die KI beispielsweise in Echtzeit Daten darüber welche Anwendungen bei einzelnen Usern regelmäßig langsam sind oder Abstürzen, erhält das System ein automatisches Feedback. Werden vorab definierte Schwellwerte überschritten, kann proaktiv eingegriffen werden, bevor der Mitarbeiter ein Support Ticket eröffnet oder sich im schlimmsten Fall beim Vorgesetzten über schlechte Arbeitsmittel beschwert. Proaktive Fehleranalysen sowie Lösungen zeigen dem Mitarbeiter Wertschätzung und dass dem Unternehmen etwas an optimalen Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter liegt.

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Tatiana Rhode

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