Windows 11 ist da! – Upgrade-ready?

Die erste Version der Windows-Betriebssysteme Windows 1.0 erschien bereits im Jahr 1985. Nach drei Jahrzehnten folgte Windows 10 – mittlerweile das beliebteste Betriebssystem weltweit. Am 05. Oktober 2021 setzt Microsoft offiziell den nächsten Meilenstein – das Upgrade auf Windows 11, welcher die Schwerpunkte auf Sicherheit, Design und Collaboration legt.

Welchen ersten Eindruck hinterlässt das Upgrade, besonders in Bezug auf das Enterprise-Segment? Sind Ihre Systemvoraussetzungen Upgrade-ready? Wir haben das „neue“ Windows 11 bereits ausgiebig getestet und möchten Sie in diesem Blogbeitrag über die wichtigsten Neuerungen, mögliche Herausforderungen und die Vorteile für das Enterprise-Umfeld informieren.

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Windows 10 Support-Ende

Wann endet die Unterstützung für Windows 10? Laut Informationen von Microsoft wird Windows 10 bis zum 14. Oktober 2025 mit Updates und Patches unterstützt.

Lizenzierung

Das Upgrade wird für alle Windows 10 Nutzer kostenlos sein. Alle mit vorinstalliertem Windows 11 haben dann die Möglichkeit, das neue Windows zu kaufen und zu lizenzieren. Im ersten Schritt der Upgrade-Welle werden für alle berechtigten bzw. qualifizierten PCs das Upgrade offen sein. Nach und nach werden auch ältere Modelle, bis ca. Mitte 2022 das Upgrade erhalten. Ob Sie bereits Upgrade-ready sind, können Sie unter Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows-Update überprüfen.

Design und Optimierungen in Windows 11

  • Windows 11 wirkt in vielen Bereichen moderner und frischer als Windows 10, wobei dies natürlich Ansichtssache ist. Viele Veränderungen basieren auf das abgespeckte „Spezialwindows“ Windows 10X.

  • Die Taskleiste ist jetzt zentralisiert, stark reduziert und kann kaum in Größe und Form verändert werden.

  • Microsoft Teams ist nicht nur vorinstalliert, sondern direkt in das Betriebssystem integriert. Der Chat befindet sich in der Taskbar, um sich mit Personen schneller verbinden zu können.

  • Steuerungsmöglichkeiten für Geräte mit Touchscreen und Sprachsteuerung wurden verbessert.

  • Cortana wird beim erstmaligen Starten nicht mehr einbezogen und an die Taskleiste angeheftet.

  • Die Zeitachse wurde entfernt und in Microsoft Edge durch eine ähnliche Funktion zur Verfügung gestellt.

Der neue „Microsoft Store“

  • Da der Store for Business mit dem neuen Store von Windows 11 abgelöst wurde, gibt es nur noch die Möglichkeit eigen programmierte Apps oder programmierte Apps von ISVs per Endpoint Manager (Intune) zu verteilen.

  • Folgende Applikations-Technologien werden unterstützt:

    • Win32
    • .NET
    • Universal Windows Plattform (UWP)
    • Progressive Web-Apps (PWAs)
    • Xamarin
    • Electron
    • React Native
    • Java
  • Der neue Microsoft Store enthält ausschließlich kostenlose Apps.

  • Jetzt können auch Android-Apps auf dem PC ausgeführt werden.

  • Mit Windows 11 wird es außerdem möglich, ausgewählte Android-Apps aus dem Store herunterzuladen und zu installieren.

Systemvoraussetzungen für das Upgrade auf Windows 11

Die strengste Hürde für das Upgrade auf Windows 11 stellt die CPU dar. Microsoft begründet die strengen Vorgaben mit den Zuverlässigkeits- und Sicherheitserwägungen. Aus diesem Grund müssen die hohen Vorgaben an Laufwerksverschlüsselung und spezielle Virtualisierungstechnologien beim Upgrade erfüllt werden. Sollten Sie die Systemvorraussetzungen durch eine Neuinstallation und nicht durch das interne Upgrade umgehen, geschieht dies auf eigenes Risiko.

  • CPU

    • Mindestens 1 GHz und zwei Kerne
    • Ausschließlich 64-Bit
  • Mindestens 4 GB Ram sind erforderlich

  • Trusted Platform Module (TPM) Version 2.0 oder höher

  • DirectX12 kompatible Grafikkarte

  • Der Rechner muss UEFI-Firmware verwenden und Secure Boot unterstützen

  • Das bisher in vielen Rechner eingesetzte BIOS-Boot-Verfahren ist nicht mehr zulässig

  • Die Systemfestplatte muss mit der sogenannten GUID Partition Table (GPT) initialisiert worden sein

  • Master Boot Record (MBR) wird nicht unterstützt

IT-Sicherheit rückt in Windows 11 in den Mittelpunkt

In den oben erwähnten Systemvoraussetzungen wurde der TPM Chip 2.0 genannt. Dieser Chip ermöglicht den Einsatz von Bitlocker, der Verschlüsselung der Festplatte und den Einsatz von biometrischen Authentifizierungsmöglichkeiten (Windows Hello) mit Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung.

Unterschied TPM 2.0 vs. TPM 1.2

  • TPM 2.0 Chip muss SHA-256 und mindestens AES-128 beherrschen, was ein echtes passwortloses System mit Windows Hello oder kombiniert mit einer MFA PIN/Fingerabdruck, erlaubt

  • UEFI Secure Boot verhindert ein kompromittiertes System, bevor das OS bootet

  • Virtualisation Based Security (VBS), welches unter anderem Hypervisor-Protected Code Integrity (HVCI) zur Verhinderung von Code-Injection in den Kernel verhindert

Das Fazit

Unser Eindruck ist, dass Windows 11 in Sachen Design, Sicherheit und Collaboration definitiv einen Sprung nach vorne macht, die Systemvorraussetzungen allerdings eine zügige Umstellung in Einzelfällen einbremst.

Während der Vorbereitung zum Upgrade empfehlen wir den „Windows 11 Ready“ Workshop von Login Consultants. Mit Ihnen gemeinsam prüfen wir Ihre Hardware- und Betriebsvorraussetzungen und entwickeln einen Upgradeplan. Sprechen Sie uns an!

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Jasmina Hrustanovic

Marketing Manager

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